52 Games: Neubeginn
Ich liege im Dreck. Ich erwache und sehe mich um. Es geht nach vorn, jedoch nicht weit zurück. Eigentlich ist es ja ganz schön hier. Nicht besonders bunt, aber die Umgebung mag schon gefallen. Was mache ich noch gleich hier? Meine Schwester! Ich muss sie finden. Doch sprechen kann ich nicht. Dafür springen. Und greifen. Und schieben. Zugegeben, viel steht mir damit nicht offen, aber ich bin ja noch jung und der Weg vor mir ungewiss. Zeit ihn zu beschreiten!
Spinnen gibt es hier. Große Spinnen. Sympathisch sind sie mir nicht, aber das beruht wohl auf Gegenseitigkeit. Warum mich die Einheimischen aber immer nur blöd angucken um dann zu verschwinden und mich mit ihren Fallen allein lassen bleibt mir jedoch ein Rätsel. Die Umgebung wird immer unheimlicher je weiter ich voranschreite. Schwimmen habe ich nie gelernt und dass ekelige Würmer auf meinem Kopf keine gute Gesellschaft sind auch nicht. Aber ich lerne dazu. Schreite voran. Die Umwelt ist gnadenlos, als wäre sie nur dazu gemacht mich auf meiner Suche nach meiner Schwester zu behindern. Sie wird immer unbeständiger - und gefährlicher…
Ich durchbreche das Glas.
Ich liege im Dreck. Ich erwache und sehe mich um. Es geht nach vorn, jedoch nicht weit zurück…
Limbo hat zwar ein (asugezeichnetes, viel diskutiertes und mannigfaltig deutbares) Ende, mir hätte eine Endlosschleife aber spontan lieber gefallen.
Zur Inspiration und dem Hauptbeweggrund dieses Blog anzufangen (und Informationen zu 52 Games) und hoffentlich auch weiterzuführen gehts hier.